Angeln mit Twister – so geht´s

 Adrian Ruile

Adrian Ruile

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Der Twister ist einer der bekanntesten Gummiköder Modelle und hat schon vielen Anglern Traumfische beschert. Mit der Zeit geriet der Twister in Vergessenheit: zu Unrecht wie wir finden. Gerade diese Vergessenheit birgt eine große Chance beim Spinnfischen. Bei Raubfischen gibt es einen Gewöhnungseffekt und so stellt man an vielen Gewässern fest, dass die Action Shads, die noch vor 1-2 Jahren viele Fische gebracht haben an Fängigkeit verlieren. Der von wenigen Anglern geangelte Twister kann dabei den Unterschied machen.

Was ist ein Twister

Beim Wort Twister denken viele an die damalige Twisterköder, die nicht schön aussahen und der Twisterschwanz kurz war. Dies hat sich mit der Zeit geändert und nun sind die Köder teilweise genauso schlank, wie ein Köder mit Paddelschwanz und der Twister ist länger geworden. Durch die neue Form macht der Twisterschwanz nicht nur die drehende Bewegung Unterwasser, sondern reagiert auch bei der langsamsten Führung, in dem dieser förmlich Unterwasser tänzelt. Dieser Köder wird gerne beim Barschangeln eingesetzt. Der Twister imitiert eigentlich keinen Beutefisch, sondern eher einen Wurm. Der Schwanz des Twisters ist dabei komplett anders aufgebaut als ein Schaufelschwanz. Der sichelförmige Twisterschwanz dreht sich beim Einholen wie eine Turbine. Dabei macht der Twisterschwanz unter Wasser stärkere Druckwellen als ein Action Shad und sorgt für starke Verwirbelungen.

Gleichzeitig kann man den Twister auch sehr sehr langsam führen. Die verschiedenen Arten der Köderführung erklären wir im nächsten Absatz

Köderführung beim Twister

Es gibt verschiedene Möglichkeiten mit dem Twister zu angeln. Einerseits kann man den Twister klassisch jiggen. Dazu wirft man den Köder aus und hebt ihn entweder über die Rutenspitze oder auch über das Einholen der Schnur mit der Rolle an. Diese Methode ist besonders beim Angeln auf Barsch und Zander erfolgreich. Nach dem Absinken kann man den Twister auch etwas liegen lassen. Der Schwanz spielt dann langsam und verführerisch. Eine hervorragende Methode im Winter ist das Schleifen des Twister. Dabei überbleibt man den Köder, wirft ihn aus und schleift ihn langsam am Grund entlang. Der Köder und der Twisterschwanz sorgen für Verwirbelungen unter Wasser. Die meisten Bisse erhält man in den Phasen in denen der Köder nach dem Schleifen kurz zum Liegen kommt.

Beim Twisterangeln auf Hecht geht man umgekehrt vor. Man unterbleit den Twister und führt ihn im Mittelwasser. Mit leichtem Jigkopf wirft man den Twister aus und kurbelt ihn relativ schnell ein, dabei macht man kurze Spinstops oder alternativ kleine Twitches mit der Rutenspitze, die den Köder ausbrechen lassen. So kann man mit Twistern zum Beispiel auch über Krautfeldern angeln.

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Montage von Twister

Zur Montage von Twister gibt es verschiedene Varianten: bei Ködern wie dem Hybrid Worm erübrigt sich die Frage der Positionierung. Wir haben bei diesem Köder den Schwanz bereits so angelegt, dass er nach unten zeigt. Bei anderen Twistern wie dem Relax Twister sollte man das auch so machen: wenn der Schwanz nach unten zeigt besteht weniger Gefahr dass der Twisterschwanz am Jighaken einsticht und somit an Attraktivität verliert.

Twister Angeln Jiggen

Die klassische Montage zum Angeln von Twister ist mit einem Jigkopf. Dabei sollte man beachten das der Schwanz des Twister nach unten zeigt

Twister eignen sich für viele verschiedene Finesse Rigs. Egal ob Texas Rig, Carolina Rig oder beim Angeln mit dem Dropshot Rig – der Twisterschwanz kann sehr langsam oder auch schnell geführt werden und eignet sich für viele Montagen.

Carolina Rig Twister

Angeln mit Mini Twister

Ein echter Geheimtipp zum Angeln auf Forelle, Barsch und Döbel: das Angekn mit Mini Twister. Das sind Twister in der Größe von 1 cm bis 5 cm. Diese kleinen Köder sind gerade beim Forellenangeln manchmal echte Fangwunder. Idealerweise benutzt man zum Angeln mit Mini Twister ein sehr dünnes Fluorocarbon Vorfach (zum Beispiel Größe 0.17 mm) und verwendet leichte Micro Jigköpfe.

Zum Angeln mit Mini Twistern benötigt man eine Ultralight Rute. Der Köder wird dabei am leichten Jigkopf ausgeworfen (oft reichen 1-3 Gramm) und dann schnell eingeholt mit kleinen Absinkphasen. Diese Technik ist nicht nur am stehenden Gewässer sehr erfolgreich, sondern kann gerade auch zum Forellenangeln im Bach oder Fluss eingesetzt werden.

Angeln mit Mini Twister

Mini Twister eignen sich perfekt zum Ultralight Angeln. Zielfische sind dabei Döbel, Forelle und Barsch. Aber auch andere Räuber und sogar Friedfische können mit den kleinen Mini Twistern überlistet werden. Dieser Döbel hat den Relax Twister in weiss fälschlicherweise mit einer Larve verwechselt.

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